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Fukushima: Schilddrüsenuntersuchung bei Kindern gestoppt?!

Wir haben von Anti-Atom folgende Mitteilung

Fukushima gegenwärtig Abschaffung von Schilddrüsenuntersuchung?!

 Seit dem Oktober 2011 finden Schilddrüsenuntersuchung bei den Fukushima-Kindern (dijenigen, die am 11. März 2011 18 Jahre alt und darunter waren) statt.

Die erste Untersuchung: von 2011 bis 2013
Die zweite Untersuchung: von 2014 bis 2015
Die dritte Untersuchung: von 2016 bis 2018 (bis Ende März 2018)

Bei der ersten Untersuchung wurden 300,473 Kinder untersucht: Dabei wurden 101 Krebsfälle und 15 Krebsverdächtige Fälle entdeckt; also
insgesammt 116 Fälle.

Bei der zweiten Untersuchung wurden 270,516 Kinder untersucht: Dabei wurden 51 Krebsfälle und 20 Krebsverdächtige Fälle entdeckt; also
insgesammt 71 Fälle.

Bei der dritten Untersuchung wurden bisher 161,881 Kinder untersucht: Dabei wurden 7 Krebsfälle und 0 Krebsverdächtige Fälle entdeckt; also insgesammt 7 Fälle.

Also insgesammt 194(116+71+7) Krebsfälle (Krebsverdächtige Fälle miteinbezogen) wurden bisher entdeckt.

Das sind nur die Daten, die die offizielle
“Gesundheitsuntersuchungskommi ssion” kennt und veröffetlicht hat.

Es wird aber gesagt, dass es noch mindestens 8 solche Fälle gibt.

Es ist keine Übertreibung, dass es schon mehr als 200 Krebsfälle gibt.

Außerdem; Für ca. 2,700 Kinder wird “weitere Beobachtung” für nötig gehalten (wegen Knoten und Zysten): Auch unter diesen Kindern werden in naher Zukunft weitere Krebsfälle entdeckt werden.

Es wird gesagt, dass die Häufigkeitsrate eines Schilddrüsenkrebs normalerweise niedrig ist und zwar ein Fall unter 1 Million Menschen.

Aber die Häufigkeitsrate in der Präfektur Fukushima ist unglaublich hoch, nämlich ein Fall unter 1500 Menschen.

Auch nach dem Tschernobyl-Supergau im April 1986 gab es sehr viele Schilddrüsenkrebs bei den dortigen Kindern.

Auch die WHO ( “Weltgesundheitsorganisation”) musste anerkennen, dass dieses Phänomen durch die Radioaktivität durch den Supergau verursacht wurde.

Aber die japanische Regierung, deren Umweltministerium, die Präfekturverwaltung von Fukushima und die regierungsfreundlichen Professoren sowie Ärzte stehen unlogisch und hartnäckig auf dem Standpunkt, dass die Häufigkeit von Schilddrüsenkrebs in Fukushima mit
der freigesetzten Radioaktivität durch den Supergau bei Fukushima-Daiich nichts tun habe.

Sie wollen nun unbedingt den Umfang der Schilddrüsenuntersuchung drastisch verringern und letzen Endes diese Untersuchung abschaffen.

Sie sagen dabei folgendermaßen—

*Die jetztige Untersuchung sei überflüssig: Diese “übeflüssigen Untersuchung” machten Eltern und Kindern unnötig Sorgen.

*Die jetztige Massenuntersuchung in den Schulen sei zwangsmässig und verletze so das Recht der Schüler, ruhig unterricht zu werden.

*Bei dem Schilddrüsenkrebs nehme die Krankheit einen günstigen Verlauf.

*Bei dem Schilddrüsenkrebs seien Metastasen selten.

Das alles ist nicht stichhaltig, unwissenschaftlich und demagogisch.

Die massenweise freigesetzte Radioaktivität (damals und jetzt) ist ohne Zweifel die Ursache für den häufig auftretenden Schilddrüsenkrebs bei den Fukushima-Kindern.

Keine Verringerung oder Abschaffung sondern Erweiterung der Schilddrüsenuntersuchung ist unbedingt wichtig und nötig!

Ein Krebs (Schilddrüsenkrebs auch) sollte so früh wie möglich entdeckt und behandelt werden.

Laßt uns zusammen die Fukushima-Kinder schützen!

Unterstützen wir die Aktivitäten der “Fukushima Collaborative Clinic”!

In Solidarität, Tigermann


https://www.fukushimacollaborativeclinic.jp/english/
foto der fukushima gemeinschaftsklinik:
https://www.facebook.com/kerstin.rudek.1/posts/10157094270517977
 
 
Kerstin Rudek

www.bi-luechow-dannenberg.de

es wird ein Lächeln sein, das sie besiegt....................

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