REGIONALGRUPPE NÜRNBERG im Kulturladen Nord
2009
Veranstaltungen im Rahmen des 23. Tschernobyltags
Mahnwache 2009 zum 23. Tschernobyl-Jahrestag
Samstag, 25. April 2009
10.00 - 18.00 Uhr
Ort: vor der Lorenzkirche |
23 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl gedenken wir der Todesopfer
und der Geschädigten. Wir fordern den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie!
Infolge des verheerenden Unfalls am 26. April 1986 starben Tausende von
Menschen. Ökologische und gesundheitliche Folgen sind heute noch sichtbar. |
Film: Uranium - is it a country? mit anschließender Diskussion
Freitag, 24. April 2009
19.15 Uhr
Ort: Kommkino, Königstraße 93 |
Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der Atomkraft und führt von
Australien quer über den Erdball nach Deutschland. Der Uranabbau ist sehr
lukrativ und die Nachfrage boomt. Der Uranabbau für die „saubere“ Atomkraft
führt zu einem ökologischen Desaster - ganze Landstriche werden verseucht.
Lauflänge: 53 Minuten, 2008, D/F/AUS, www.strahlendesklima.de
Am 24.4. findet nach dem Film eine Diskussion mit den Veranstaltern statt.
Weitere Aufführungen:
Am 25.4., um 17.00 Uhr und 26.4., um 10.00 Uhr im Filmhauskino |
Infoveranstaltung: Atomkraft - Jahr der Entscheidung
Montag, 20. April 2009
19.30 Uhr
|
Jochen Stay, Atomkraftgegner aus dem Wendland,
Organisator von X-tausendmal quer und Sprecher der
Kampagne „ausgestrahlt“, klärt über die aktuelle
atompolitische Situation auf, entlarvt die Propaganda
der Atomlobby und ermutigt die ZuhörerInnen, sich
selbst aktiv in den Streit um Atomenergie einmischen
und ihn zu beeinflussen. |
| Veranstaltungsort: |
eckstein, Raum 4.01, Burgstr. 1-3 |
Atomausstieg selber machen - Wechseln Sie zu einem Öko-Stromanbieter!
Inforeihe der Nürnberger Gruppe zum Thema wie jeder Verbraucher schnell und unkompliziert seinen Stromanbieter wechseln kann
am Mittwoch, 11. Februar 2009, 19.30 Uhr
Kulturladen Zeltnerschloß,
Gleißhammerstr. 6
Nürnberg
Referentinnen: Barbara Geier-Häckh und Team
Veranstalter: MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V., Nürnberg
Nehmen Sie Ihre Verbrauchermacht wahr! Mit der Wahl Ihres Stromversorgers bestimmen Sie,
auf welche Weise Ihr Strom erzeugt wird: Fossil, Ressourcen verschwendend, atomar -
Oder nachhaltig, Klima schonend und zukunftsfähig. So können Sie die Zukunft der Energieerzeugung
mitgestalten und bereits heute eine wichtige Basis für die Lebensqualität kom-mender Generationen
schaffen. Wie einfach das ist, erläutern Ihnen die "Mütter gegen Atomkraft" Nürnberg
2006
geplante Veranstaltungen zum 20. Jahrestag von Tschernobyl
26. April 2006
10 bis 16 Uhr: Mahnwache vor der Lorenzkirche
19.30 Uhr:
20 Jahre Tschernobyl
Gedenken - Nachdenken - Umdenken
mit Prof. Dr. Hans-Peter Dürr
und Tilman Gosses am Marimbaphon
Fabersaal im Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2
nähere Informationen:
Kristin Mühlenhardt-Jentz
Bülowstr. 39, 90491 Nürnberg
Tel: 0911/ 59 71 922
Rückblick 2005
Unsere Gegenveranstaltung zur Jahrestagung Kerntechnik
in Nürnberg vom 10. Mai bis 12. Mai 2005
Veranstalter/Organisatoren:
Mütter gegen Atomkraft Regionalgruppe Nürnberg, Nürnberger Energiewendebündnis
in Zusammenarbeit mit IPPNW e. V. (Intern. Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung)
und dem Bildungzentrum der Stadt Nürnberg
Programm:
Dienstag, den 10. Mai 2005:
Kundgebung mit Plakaten und Transparenten vor der Meistersingerhalle
Mittwoch, den 11. Mai 2005:
Abendveranstaltung mit Vorträgen
Dr. Franz Alt: "Erneuerbare Energien statt Atom und Öl - Das Solarzeitalter beginnt"
Raimund Kamm: "Atomkraft in Deutschland und der so genannte Ausstieg"
10. Mai - 12. Mai 2005:
Infostand
vor der Lorenzkirche zum Thema "Erneuerbare Energien statt
Atomkraft"
mit Einsatz eines solarbetriebenen Atomkraftwerks
Bericht zur Gegenveranstaltung:
"Erneuerbare Energien statt Atomkraft"
Mit einer Reihe von Gegenveranstaltungen waren die AtomkraftgegnerInnen an allen drei Veranstaltungs-
tagen öffentlichkeitswirksam in der Stadt präsent.
Angefangen mit einer bildkräftigen Pressekonferenz auf dem Solardach der Umweltbank, gab es zu Beginn
der Tagung eine lautstarke Demonstration mit Plakaten und Transparenten vor der Meistersingerhalle und
während der Tagungsdauer einen weithin sichtbaren Infostand vor der zentral gelegenen Lorenzkirche mit
einem aufblasbaren 10 m hohen AKW, einer Leihgabe der IPPNW, und den auf Schautafeln angebrachten
acht Plakatmotiven "Fakten zur Atomenergie" der von der IPPNW initiierten Internationalen Plakataktion.
In spektakulärer Weise konnte so auf die fragwürdigen Vorhaben der tagenden Atomgemeinde aufmerksam
gemacht und zugleich zu den zwei Abendveranstaltungen mit den prominenten Vertretern einer alternativen
Stromwirtschaft Hermann Scheer und Franz Alt eingeladen werden.
Mit den unterschiedlichsten PassantInnen ergaben sich so am AKW viele zum Teil heftige Gespräche
und Dispute, die sich vor allem um die Frage drehten, ob denn überhaupt auf die Nutzung der Atomenergie
verzichtet werden könne. Die aufgestellten Plakate erwiesen sich dabei von großem Wert, konnte doch in
vielen Fällen direkt mit den dort versammelten einfach gehaltenen, guten Argumenten auf fast alle Fragen
und Behauptungen geantwortet und entgegnet werden.
In laminierter Form fungierten die Plakate einschließlich der entsprechenden Hintergrundinformationen an
den Vortragsabenden im Saal oder im Foyer auch als kleine Ausstellung; viele AtomkraftgegnerInnen trugen
sie auch beim Ausschwärmen und Demonstrieren mit Bändern um den Hals.
Parallel konnten die Nürnberger Gruppen über den Zeitraum von 14 Tagen dank unterstützender, sym-
pathisierender Sponsoren eine Plakataktion mit den Serien der "Fakten zur Atomenergie" initiieren, bei der
über die Stadtreklame sechs exponierte Plakatsäulen vollständig und zusätzlich noch ca. 300 Plakate ver-
streut im Nürnberger Stadtgebiet mit Veranstaltungshinweisen plakatiert wurden.
Bereits am zurückliegenden Tschernobyljahrestag arbeiteten die Nürnberger und die Münchner "Mütter
gegen Atomkraft" mit den laminierten Plakaten am Infostand, und sie haben vor, die vorerst leider aktuell
bleibenden Plakate auch im Wahlkampf und anlässlich des 20. Tschernobyljahrestages im Jahr 2006
zur Aufklärung der Bevölkerung einzusetzen.
Alles in allem fanden alle Aktionen und Veranstaltungen der Nürnberger Anti-Atom-Initiativen in den Medien
und beim interessierten Publikum ein breites und auch unterstützendes Echo und bildeten einen deutlich
wahrgenommenen Gegenpart zu der Öffentlichkeitsmaschine der bundesweit tagenden Atomgemeinde.
Der Aufwand hatte sich gelohnt.
2003
Zum Hören - Erinnern - Nachdenken
luden die Nürnberger Regionalgruppe der
"Mütter gegen Atomkraft" e. V. zusammen mit der Regionalgruppe
Nürnberg-Fürth-Erlangen der "Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung"
(IPPNW) e. V. am 27. 4. 03 in den Fabersaal des Nürnberger Bildungszentrums
ein.
Das interessierte Publikum erschien zahlreich und folgte den fast
3-stündigen Darbietungen mit goßer Konzentration und Anteilnahme. In der Benefiz-Matinée
mit Wort und Musik zum Thema "60 Jahre Atomzeitalter - 17 Jahre nach Tschernobyl" brachten die SchauspielerInnen Texte zu Gehör, die einen nachvollziehenden Gang durch die Geschichte des Atomzeitalters
ermöglichten und so auch den unglaublichen gesellschaftlichen Verdrängungvorgang ausleuchteten,
der diese Geschichte bis heute begleitet. So kamen u. a. Robert Jungk, Albert Schweitzer, Arundhati Roy, Inger
Christensen, Günther Anders, Til Bastian und Albert Einstein zu Wort.
Der anspruchsvollen Gedankenfülle waren Musikstücke von Franz Schubert,
Johannes Brahms und Sergej Prokofjew gegenübergestellt worden, gespielt von
dem Violinisten Daniel Gaede und seiner Frau, der Pianistin Xuesu Liu u. a.
Der Veranstaltung ging ein Vortrag von Prof. Edmund Lengfelder vom
strahlenbiologischen Institut der Universität München und eine einführende
Rede von Kristin Mühlenhardt-Jentz (Vorstandsfrau der Mütter gegen
Atomkraft) voran.
Der Benefizerlös von 3000 Euro wird den von der Tschernobyl-Katastrophe
betroffenen Menschen am Schilddrüsenzentrum in Gomel/Belarus zukommen, das
von Prof. E. Lengfelder betreut wird.
Wir stellen uns vor:
Vor der Lorenzkirche in Nürnberg - Zum 16. Jahrestag der Reaktorkatastrophe
Klick auf das Bild = Zoomen
Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl schlossen sich viele Frauen in Nürnberg im Jahr 1986 spontan zu der Bürgerinitiative "Mütter gegen Atomkraft" zusammen, zeitgleich mit den Münchner Müttern gegen Atomkraft.
Seitdem sind wir weniger geworden, eine kleine Gruppe, die die atomkritische Stellung in der Stadt hält und jederzeit offen ist für neue Mitstreiterinnen. Wir setzen uns aktiv für den Ausstieg aus der Atomenergie ein, um für uns und unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft ohne die atomaren Risiken zu sichern.
Über 16 Jahre nach Tschernobyl fordern wir immer noch die sofortige Stilllegung der Atomanlagen. Denn die durchaus realen Gefahren eines Super Gaus in einem der 19 deutschen laufenden Atomkraftwerke sind durch das neue "rot-grüne" Atomgesetz in keiner Weise gebannt worden. Es ist im Gegenteil seit den Terroranschlägen vom 11. September noch eine ganz neue Gefahrendimension offenkundig geworden: nicht eines der AKW könnte einem Terrorangriff durch einen gezielten Flugzeugabsturz standhalten.
Wir wollen die Beunruhigung über diese gesammelten "Restrisiken" durch Information und Aufklärung wach halten. Sie sind aus unserer Sicht nicht noch 25 Jahre verantwortbar und stehen in krassem Widerspruch zu unserem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Unsere Arbeit umfasst u. a. :
- Informations- und Diskussionsveranstaltungen zur Energiewende und zu den aktuellen energiepolitischen Ereignissen
- Betreuung von Infoständen und Unterschriftenlisten
- Beratung beim Wechsel zu einem Stromanbieter ohne Atomstrom
- Unterstützung der Anti-Atom-Bewegung an den Standorten
- Mahnwachen (z. B. am Tschernobyljahrestag)
- Teilnahme an Demonstrationen und anderen Aktionen
- Hilfe für die Kinder von Tschernobyl durch Sammeln von Spenden
- Pressearbeit
- Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen atomkritischen Gruppen, z. B. Unterstützung der Kampagne der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. ) zur Verfassungswidrigkeit des neuen Atomgesetzes
Treffen:
14-tägig, immer montags
im Kulturladen Nord (KUNO) / Rückgebäude
Wurzelbauerstasse 29, 90409 Nürnberg, Tel: 0911-58 1011
Kontakt:
Barbara Geier-Häckh, Tel: 0911-55 11 41
Kristin Mühlenhardt-Jentz, Bülowstr. 39, 90491 Nürnberg, Tel/Fax: 0911/59 71 922
E-mail:
muehlenhardt-jentz@web.de;
| © Mütter gegen Atomkraft e.V. |
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