Vor 22 Jahren explodierte ein Atomkraftwerk bei Tschernobyl - mit schrecklichen, gesundheitlichen Folgen, die immer noch andauern und noch über Generationen hinweg vor allem die dortige Bevölkerung heimsuchen werden. Seit vielen Jahren organisiert der gemeinnützig anerkannte Verein MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. Hilfstransporte in die Ukraine für die Kinder von Tschernobyl.
Am 19. November diesen Jahres nahmen sowohl zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Unterschleißheim und Umgebung an der Hilfsaktion teil, als auch die Volksschule Haimhausen, der Kindergarten Löwenzahn und Schulklassen Unterschleißheimer Schulen. Insgesamt wurden 311 Weihnachtspäckchen gespendet, die mit Kinderkleidung und Spielzeug vollgepackt waren. Die Spenden, die dank Unterstützung der Bevölkerung gesammelt wurden, werden für ein fahrbares Ultraschallgerät für die Onkologische Kinderklinik in Kiew eingesetzt.
Die MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. bedanken sich sehr herzlich für die große Hilfsbereit-schaft. Herzlichen Dank auch an Pfarrerin Kittlaus, die das Sammeln der Spenden vor der evange-lischen Kirche in Unterschleißheim ermöglichte.
Gina Gillig, Vorstandsvorsitzende der MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V.:
In diesem Jahr wollen wir ein fahrbares Ultraschallgerät bereitstellen. Hierfür sowie für Medikamente und unseren Transport der Hilfsgüter bitten wir um Spenden auf das Spendenkonto:
Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Verwaltungskosten werden nicht aus Spendengeldern
finanziert, sondern diese trägt der Verein MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. aus Mitgliedsbeiträgen.
Somit kommen die Spenden ausschließlich der Hilfsaktion "Kinder von Tschernobyl" zugute.
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Im Dezember 2007 sind zwei Sattelschlepper mit Winterbekleidung, Spielsachen, Rollstühlen und 1100 Päckchen in Kiew wohlbehalten angekommen. Der dortige Frauenverband, mit dem wir seit Anbeginn der Hilfsaktion zusammenarbeiten, hat wie jedes Jahr die Verteilung der Spenden vor Ort organisiert.
So wurden die kranken Kinder in der Kiewer Klinik für Onkologie, Urologie und Endokrinologie beschenkt. Des Weiteren bekamen Hilfsgüter und Päckchen Kinder in Behinderteneinrichtungen, Familien mit behinderten Kindern und Waisenhäuser. Schwerpunkt war das Gebiet von Riwne. Es gehört zu den Regionen, die mit am meisten unter der Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden. Auf diesem Gebiet leben über 120.000 Kinder und ca. 450.000 Erwachsene. Die gesammelten Spendengelder ermöglichten die Anschaffung eines dringend benötigten Narkosegerätes für die Klinik der Kinderonkologie in Kiew.
Gina Gillig
Unterschleißheimer MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V.
Im Ried 1, 85716 Unterschleißheim
Tel. 089 / 31 77 28 13
Fax. 089 / 31 77 28 14
E-Mail: gina@gillig.de
www.muettergegenatomkraft.de
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