Seit 1990 versuchen wir, die Not der Opfer der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zu lindern. Der Schwerpunkt unserer Hilfe liegt auf Sendungen von Medikamenten und medizinischem Gerät an die Kinderonkologie in Kiew. Die Abteilung für Kinderonkologie des Instituts für Onkologie der Akademie der medizinischen Wissenschaften existiert seit 1969. Unser persönlicher Kontakt zu den Klinikärzten gewährleistet gezielte Hilfe. Im vergangenen Jahr konnten wir die Klinik dank Ihrer Spenden mit einem fahrbaren Ultraschallgerät unterstützen. In diesem Jahr wird dringend eine Ersatzröhre für den Computertomographen der Kinderonkologie benötigt. Hierfür sowie für Medikamente und unseren Transport bitten wir um Spenden
Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Verwaltungskosten fallen nicht an, die trägt der Verein Mütter gegen Atomkraft e.V. München.
Auch in diesem Jahr organisieren wir wieder gemeinsam mit dem Ukrainischen Pfadfinderverband einen Transport mit Hilfsgütern, medizinischen Geräten und Medikamenten für die von uns betreute Onkologische Kinderklinik in Kiew. Die Kinder in diesen Kliniken gehören in der Ukraine zu den bedürftigsten. Deshalb möchten wir gerade diesen Kindern mit unseren Weihnachtspaketen eine Freude machen. Ein Teil der Pakete wird auch Kindern in Waisenhäusern und Eltern mit behinderten Kindern zugute kommen.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und sammeln Lebensmittelpakete mit folgendem Inhalt:| 2 P. Rosinen | 1 P. Lebkuchenherzen |
| 2 P. Haselnüsse | 2 Tafeln Schokolade |
| 1 P. Kakao-Fertiggetränk (Nesquick o.ä.) | 1 Beutel Vitaminbonbons |
| 1 Gl. Nussaufstrich (Nutella o. ä.) | 1 Zahncreme |
| 1 Packung Gemüsebrühe | 1 Doppelpack Zahnbürsten |
| 3 Dosen Ölsardinen | 1 Kuscheltier oder |
| 1 Päckchen Früchtetee-Aufgussbeutel | 1 kleines Auto (gebraucht) |
| 2 Röhrchen Vitaminbrausetabletten | 1 Malbuch mit Buntstiften |
| und einen lieben Gruß! |
Benötigt werden auch wieder Gehhilfen und Rollstühle sowie gut erhaltene, saubere Winterkleidung für Kinder, Bettwäsche, gewaschene Plüschtiere und Legospielzeug. Die Kleidung bitte in Kartons verpacken! Wir bitten um Verständnis, dass wir nur gut erhaltene und saubere Spendengüter annehmen können, da wir die geforderten Hygienerichtlinien einhalten müssen.
| Ort | Kontakt | Adresse | Tel.Nr. | Annahmedatum | Uhrzeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Unterschleißheim | Gina Gillig | LKW an der Ev. Genezarethkirche in der Alleestraße, Unterschleißheim | 089-31772813 | Mi., 25.11.2009 | 10-12 und 14-16 Uhr |
| Neubiberg-Ottobrunn | Maria Popp | Siegfriedstraße 11 85579 Neubiberg |
089-603197 | Mo., 16.11.- Sa., 21.11.2009 | 14-19 Uhr |
| Wörthsee | Marita Koch | Rehsteig 3 |
08153-8069 | Mo., 23.11. und Di., 24.11.2009 | 16-19 Uhr |
| Herrsching | Christine Darchinger | Mühlfeldstr. 15 |
08152-939115 | Mo., 23.11. und Di., 24.11.2009 | Mo. 9-11 Uhr Di. 17-19 Uhr u. n. tel. Vereinbarung |
| Stockdorf | Thomas Luft | Annette-Kolb-Str. 26 |
089-8593894 | nach vorher. tel. Anmeldung | |
| Petershausen | Doris Stadler | Tulpenweg 7 |
08137-4535 | Mo., 16.11. - Sa., 21.11.2009 |
Bitte um. tel. Anmeldung |
| Mangfalltal | Anita Fuchs | Ganghoferstr. 10 H Bad Aibling |
08061-37971 | Mo., 16.11. - Fr., 20.11.2009 |
Bitte um. tel. Anmeldung |
| Feldkirchen | Anita Fuchs | Kindergarten Buckelberg |
08061-37971 | Mo., 16.11. - Fr., 20.11.2009 |
vormittags bis 13 Uhr |
| Feldkirchen | Anita Fuchs | Katholisches Pfarrheim Treppenhaus |
08061-37971 | Mo., 16.11. - Fr., 20.11.2009 |
vormmittags bis 13 Uhr |
Am 26. April 1986 explodierte in Tschernobyl ein Atomkraftwerk. Diese Atomreaktorkatastrophe ist eine der schlimmsten von Menschen verursachte Umweltkatastrophe aller Zeiten und zeigt die Unverantwortbarkeit der Nutzung der Atomenergie:
- Von den Folgen der radioaktiven Strahlung sind hunderttausende Menschen gesundheitlich betroffen und werden noch betroffen sein: Krebserkrankungen, Schilddrüsenkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Totgeburten und Fehlbildungen. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den verstrahlten Gebieten gesunken. Die festgestellten Erbgutveränderungen bei Kindern werden zu gesundheitlichen Belastungen zukünftiger Generationen führen.
- Riesige Landflächen sind radioaktiv verseucht, auf denen nach wie vor Menschen leben. Denn wo sollen sie hin? Seit 1990 organisiert der gemeinnützige Verein MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. Transporte mit Hilfsgütern, medizinischen Geräten und Medikamenten in betroffene Gebiete in der Ukraine.
Im Dezember 2007 sind zwei Sattelschlepper mit Winterbekleidung, Spielsachen, Rollstühlen und 1100 Päckchen in Kiew wohlbehalten angekommen. Der dortige Frauenverband, mit dem wir seit Anbeginn der Hilfsaktion zusammenarbeiten, hat wie jedes Jahr die Verteilung der Spenden vor Ort organisiert. So wurden die kranken Kinder in der Kiewer Klinik für Onkologie, Urologie und Endokrinologie beschenkt. Des Weiteren bekamen Hilfsgüter und Päckchen Kinder in Behinderteneinrichtungen, Familien mit behinderten Kindern und Waisenhäuser. Schwerpunkt war das Gebiet von Riwne. Es gehört zu den Regionen, die mit am meisten unter der Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden. Auf diesem Gebiet leben über 120.000 Kinder und ca. 450.000 Erwachsene.
Die gesammelten Spendengelder ermöglichten die Anschaffung eines dringend benötigten Narkosegerätes für die Klinik der Kinderonkologie in Kiew. Die schrecklichen Erfahrungen aus der Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl machen deutlich, dass die Nutzung der Atomkraft nicht verantwortbar ist und aus dieser Energieerzeugung so schnell wie möglich auszusteigen ist, in Deutschland, in Europa als auch weltweit.

Die Spendenaktionen für die Kinder von Tschernobyl waren auch im Jahr 2005 erfolgreich!
Durch den Verkauf der kunstvollen Ostereier aus der Ukraine konnten wir unser Spendenkonto
bereits im Frühjahr aufbessern.
In Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Pfadfinderverbund Deutschland e.V. haben wir wieder eine
Sammelaktion von Hilfsgütern durchgeführt. Auf zwei LKWs konnten ca. 3000 Lebensmittelpakete,
Kindernahrung, Krankenhausbedarf, Rollstühle und Hilfsmittel sowie Winterkleidung und Spielzeug
auf den Weg nach Kiew gebracht werden.
Der Frauenverband ZHINOTSCHA HROMADA war uns eine große Hilfe beim Verteilen der Hilfsgüter
und Weihnachtsgeschenke an die Kinderkliniken für Onkologie, Urologie und Endokrinologie, an
Waisenhäuser und Familien mit behinderten Kindern.
Wir möchten den Dank der Beschenkten ganz herzlich weitergeben an alle, die uns so tatkräftig
unterstützt haben.
In der Adventszeit wurden die von ukrainischen Künstlern bemalten Weihnachtskugeln erfolgreich
auf Weihnachtsmärkten verkauft. Ebenfalls ging der Erlös einer Tombola aus Starnberg auf unserem
Spendenkonto ein.
Insgesamt konnten wir für die Kinder von Tschernobyl im Jahr 2005 einen Spendeneingang in
Höhe von € 30.700,-- verbuchen, davon ca. € 4.300,-- Reinerlös durch den Verkauf von Ostereiern
und Weihnachtskugeln.
Wie Olha Tkaczenko bei ihren Besuchen in Kiew feststellen muß, wird die Situation der betroffenen
Menschen in der Ukraine nicht besser. Die Krebserkrankungen verlaufen bei den jungen Patienten
agressiver und schneller. Diese Kinder brauchen auch weiterhin unsere Hilfe!
Und wir brauchen Ihre/Eure Hilfe!
Wir suchen für die geplante Herbstsammlung 2006 in allen Regionen zusätzliche Sammelstellen,
besonders München liegt brach. Wer uns hier unterstützen kann, melde sich doch bitte im Büro oder
bei Renate Wussow, Tel. 08153-7524.
Unsere Herbstsammlung konnten wir auch im Jahr 2004
wieder als großen Erfolg verbuchen.
Unter der Leitung von
Olha Tkaczenko wurde in Zusammen arbeit mit dem
Ukrainischen Pfadfinderverbund Deutschland e.V. eine
Sammelaktion von Hilfsgütern
durchgeführt. Auf zwei LKWs
konnten ca. 3400 Lebensmittelpakete, Kindernahrung,
Krankenhausbedarf, Rollstühle und Hilfsmittel sowie
Winterkleidung und Spielzeug auf den Weg
nach Kiew
gebracht werden.
Trotz der angespannten politischen
Situation in der Ukraine hat unser Transport sein Ziel gut
erreicht, gerade noch rechtzeitig vor den Massendemon-
strationen in Kiew. Lediglich am Zoll
wurde die Abfertigung
wegen der strengen Kontrollen verzögert.
Die Freude und Dankbarkeit war groß, als der Transport freigegeben wurde und die Pakete
vom
Frauenverband ZHINOTSCHA HROMADA als Weihnachtsgeschenke in den Kinderkliniken für
Onkologie,
Urologie und Endokrinologie verteilt werden konnten. Die übrigen Pakete wurden bei
Nikolausfeiern in
Waisenhäusern, an behinderte Kinder und an kinderreiche Familien verteilt.
Wir möchten den Dank der Beschenkten ganz herzlich weitergeben an alle, die uns wieder so
tatkräftig unterstützt haben.
Unsere Bitte um eine freiwillige Transportspende ist positiv aufgenommen worden, und es wurde so
mancher Euro zusätzlich gespendet.
Insgesamt konnten wir für die Kinder von Tschernobyl im Jahr 2004 einen Spendeneingang
in Höhe von € 33.000,-- verbuchen.
Durch den Verkauf der von ukrainischen Künstlern bemalten Weihnachtskugeln auf Weihnachtsmärkten,
einer Tombola und einem Ostereiermarkt in Starnberg und dem Verkauf der nach alter Tradition
bemalten
Ostereier durch die Gruppen konnten wir unser Spendenkonto erheblich aufbessern.
Mit unseren Spenden haben wir die Einrichtung einer Spezialabteilung für Knochenmarkstrans-
plantationen und Endoprothesen zum Knochenersatz bei fortgeschrittenem Knochenkrebs bei
Kindern unterstützt. Außerdem kommen wir für die Wartung der in den letzten Jahren angeschafften
medizinischen Geräte auf.
Wie Olha Tkazcenko bei ihren Besuchen in Kiew feststellen muß, wird die Situation der
betroffenen
Menschen in der Ukraine nicht besser. Die Krebserkrankungen verlaufen bei den
jungen Patienten
agressiver und schneller. Diese Kinder brauchen auch weiterhin unsere
Hilfe!
Der erfreuliche Spendeneingang aufgrund unseres Spendenaufrufs im Herbst 2002 und des Benefizkonzerts in Gräfelfing mit Gudrun und Babette Haag machte es uns möglich, einen Überwachungsmonitor für den Operationssaal der Onkologischen Kinderklinik in Kiew zu
finanzieren.
Ferner konnten wir auch wieder für den Jahresbedarf der Reagenzien und den Kundendienst für das von uns in den Vorjahren angeschaffte Blutanalysegerät sorgen.
Und nicht zuletzt durften wir einem Kind durch die Anschaffung einer Prothese neuen
Lebensmut und ein Stück Selbständigkeit geben.
Unsere Herbstaktion "Hilfe für die Kinder von Tschernobyl" können wir auch im Jahr 2003 wieder als großen Erfolg verbuchen.
Unter der Leitung von Olha Tkaczenko wurde wieder in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Pfadfinderverbund Deutschland e.V. eine Sammelaktion von Hilfsgütern durchgeführt.
Auf zwei LKWs konnten ca. 3700 Lebensmittelpakete, Kindernahrung, Krankenhausbedarf, Rollstühle und Hilfsmittel sowie Winterkleidung und Spielzeug auf den Weg nach Kiew gebracht werden.
Die Freude und Dankbarkeit war groß, als der Transport Anfang Dezember eintraf und die Pakete vom Frauenverband ZHINOTSCHA HROMADA als Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke in den Kinderkliniken für Onkologie, Urologie und Endokrinologie verteilt werden konnten. Die übrigen Pakete wurden bei Nikolausfeiern in Waisenhäusern, an behinderte Kinder und an kinderreiche Familien verteilt.
Wir möchten den Dank der Beschenkten ganz herzlich weitergeben an alle, die uns wieder so tatkräftig unterstützt haben.
Unsere Bitte um eine freiwillige Transportspende ist positiv aufgenommen worden, und es wurde so mancher Euro zusätzlich gespendet.
Aufgrund der regionalen Presseveröffentlichungen zu unserer Herbstsammlung konnten wir wieder einen erfreulichen Spendeneingang verbuchen, so dass wir in diesem Jahr neben den Transportkosten auch einen Teil des in der Onkologischen Kinderklinik benötigten Blutzellseparators finanzieren können.
Für die Unterstützung sagen wir allen herzlichen Dank!
Olha Tkaczenko
Renate Wussow
MgA Arbeitsgruppe Kinder von Tschernobyl
Am 26. April 1986 ereignete sich die Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl. Als uns die Spätfolgen des GAUs bekannt wurden, machten wir es uns zur Aufgabe, den leidtragenden Kindern zu helfen.
Seit 1990 stehen wir Mütter gegen Atomkraft in direktem Kontakt mit den betroffenen Menschen in der Ukraine und Weißrußland. Immer mehr Kinder erkranken an Krebs. Die Leukämie bei Kindern nimmt ständig zu. Schilddrüsenkrebs ist vor 1986 fast nie bei Kindern aufgetreten. Inzwischen ist diese Erkrankung auf mehr als das Hundertfache angestiegen. Die Krebserkrankungen verlaufen bei den jungen Patienten agressiver und schneller.
Die wirtschaftliche Situation beider Länder ist so desolat, daß es in den Krankenhäusern keine staatliche medizinische Versorgung gibt. Mit unseren regelmäßigen Spendenaktionen helfen wir den krebskranken Kindern in diesen Ländern, die ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert sind.
In den vergangenen Jahren konnten wir Mütter gegen Atomkraft Spenden in Höhe von ca. 560.000 EURO sammeln.
Allen Spenderinnen und Spendern danken wir ganz herzlich !
Einmal jährlich sammeln wir Sachspenden in Form von Kinderkleidung, Spielzeug und Lebensmittelpaketen. Unsere Transporte sind sicher und werden von unseren Vertrauenspersonen in Kiew direkt an Kranken- und Waisenhäuser weitergegeben. Wir wollen die betroffenen Kinder nicht allein lassen und weiterhin humanitäre Hilfe leisten, so gut es uns möglich ist.
Die schrecklichen Erfahrungen aus der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl haben uns jedoch in der Überzeugung bestärkt, daß das Risiko der Nutzung der Atomkraft nicht zu verantworten ist. Nur ein weltweites Umdenken und eine konsequente Wende in der Energiepolitik können uns vor einer weiteren Katastrophe bewahren.
Seit Januar 1999 erhält die Kinderkrebsklinik in Kiew keinerlei Unterstützung mehr durch das Gesundheitsministerium. Die Eltern müssen alle Medikamente, Spritzen, Verpflegung etc. aus eigener Tasche bezahlen.
Zur Illustration einige Patientenschicksale:| © Mütter gegen Atomkraft e.V. |