Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach unseres Bürogebäudes
Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach eines der Gebäude in der Frohschammerstr.14 speist ins Stromnetz ein.
Das Display zeigt die momentane Leistung der Anlage in Watt und den bisher eingespeisten Gesamtertrag in MWh an.
Die Anlage ist eine Gemeinschaftsanlage mit einer Leistung von 2,2 kW, an der die "Mütter gegen Atomkraft" und 3 Privatpersonen beteiligt sind. Diese Anlage wird im Rahmen der kostendeckenden Vergütung gefördert. Dabei erhalten die Beteiligten für jede eingespeiste Kilowattstunde 2 DM, sodaß sie im Zeitraum von ca. 10 Jahren ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Von der eingestrahlten Sonnenenergie, die als regenerativer Energieträger in Überfülle vorhanden ist, wandelt diese Anlage ungefähr 13 % in elektrische Energie um.
1 kW = 1000 W
1 MWh =1000 kWh
Das Display befindet sich gut sichtbar im Hof der Frohschammer Str. 14 und kann bezogen werden von Bauer Energietechnik. Hier ist ein Link zu dem Hersteller des Displays www.solarcenter.de.
Wissenswertes zu Fotovoltaik
Fotovoltaik ist die direkte Umwandlung von Licht in elektrischen (Gleich-) Strom mit Hilfe von High-Tech-Solarzellen. Der Umsetzungswirkungsgrad liegt bei derzeit in Großserie gefertigten Zellen zwischen etwa 10% und 17%.
Die Umwandlung in Netzwechselstrom besorgen sogenannte Wechselrichter, die eine netzsynchrone Einspeisung bewirken und Jahreswirkungsgrade von bis zu 96% erreichen.
Die Leistung wird in solarer Spitzenleitung (kWpeak) angegeben, das ist die bei senkrecht auftreffendem vollen Sonnenlicht erzeugte elektrische Leistung.
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Eine heutige Anlage hat pro 1 kWpeak etwa folgende Grunddaten
- Kosten: ab ca. Euro 6.000.- (komplett inkl. Montage etc.)
- Flächenbedarf etwa 10 qm
- Optimale Ausrichtung: Süd, 28 bis 30 Grad Neigung
- Ertrag: 800 kWh bis 1300 kWh pro Jahr
- Die Nutzungsdauer der Solarzellen ist bei einigen Zelltypen inzwischen sehr hoch. Mehrere Hersteller geben eine 25-jährige Funktionsgarantie.
- Die energetische Amortisation, also die Zeit, in der die Anlage soviel Strom erzeugt hat, wie man zu ihrer Herstellung verbraucht hat, beträgt derzeit ca. 4 Jahre, ist also deutlich kürzer als die Funktionsdauer der Zellen.
Das Erneuerbare Energiengesetz und Förderprogramme für Fotovoltaik
Strom aus Fotovoltaik ist immer noch teuer. Früher brauchte man sehr viel Idealismus, wenn man sich eine Fotovoltaikanlage aufs Dach setzte und nicht in einem der wenigen Orte in der BRD wohnte, in dem kostendeckende Vergütungen gezahlt wurden. Dies war z.B. in München mit einer Vergütung von DM 2.- pro kWh Solarstrom über 10 Jahre der Fall. Dieses Programm ist ausgelaufen.
Seit der Novellierung des
Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) 2004 beträgt die Einspeisevergütung
für PV-Strom auf oder an Gebäuden im Jahr 2005 57,4 ct/kWh. Für in den Folgejahren installierte Anlagen
wird die Vergütung jedes Jahr um 5% gekürzt.
Wie können Fotovoltaik-Anlagen finanziert werden? Natürlich durch Eigenmittel. Zinsgünstige Kredite
bieten Bundesförderprogramme, wie z.B. das Programm "Solarstrom erzeugen" der KfW-Förderbank.
Ziel des EEG ist es, die Fotovoltaik durch kontinuierliches Wachstum kostengünstiger
und letztlich konkurrenzfähig zu machen.
Insgesamt sind derzeit (2004) in Deutschland Fotovoltaik-Anlagen mit 794 MWp Leistung installiert.
Und hier noch ein paar Themen-Links:
Solarserver.de - das Internetportal zur Sonnenenergie
KFW.de - die Kreditanstalt für Wiederaufbau betreut das 100.000-Dächer-Programm.
| © Mütter gegen Atomkraft e.V. |
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