Unsere Aktionen im Überblick
2011
28. Mai 2011
Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar
und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten
bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber
will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht
– offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Doch in Wahrheit wird der öffentliche
Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, die acht
derzeit abgeschalteten Reaktoren endgültig stillgelegt werden und die restlichen ihnen
folgen.
Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag,
Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.
(Quelle: www.anti-atom-demo.de)
Kommen Sie zu einer der Großdemonstrationen in Ihrer Nähe und protestieren Sie mit!
Ablauf am 28. Mai in München
- 12.30 Uhr: Sammeln an der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1
- 13 Uhr: Start des Demozuges
Demoroute: Wir laufen auf der Ludwigstraße stadteinwärts, dann den Oskar-van-Millerring
entlang, biegen in die Briennerstraße und ziehen über den Karolinenplatz zum Königsplatz.
- 14 Uhr: Abschlusskundgebung auf dem Königsplatz
Ausführlichere Informationen zur Demo bietet die Website
www.anti-atom-bayern.de
Hier gibt es den Flyer der Demo zum Ausdrucken:
Demo München Mai 11.pdf
12. März 2011
Am 12. März gibt es quer durch Süddeutschland das nächste große Protest-Ereignis gegen Atomenergie.
Wie schon im letzten April in Norddeutschland bilden Tausende Bürger eine riesige Menschenkette auf mehr als 40 Kilometern zwischen dem AKW Neckarwestheim und der Landeshauptstadt Stuttgart.
Projekt21plus organisiert einen Bus aus München. Die Eckpunkte sind:
- Um 12.30 Uhr soll sich die Kette formieren und um 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr stehen. Dann geht es weiter nach Stuttgart wo von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr Abschluss ist.
- Wir fahren um 8 Uhr am Münchner Hauptbahnhof los und kommen um etwa 21 Uhr zurück. Fahrtzeit ist (die Bayern sollen nach Bietigheim) etwa
3-4 Stunden.
- Kosten: 20 Euro normal, 15 Euro ermäßigt
- Anmeldung per E-Mail: info(at)energie-neu-denken.de, per Telefon: 089-35 65 33 44
Die offizielle Webseite:
www.anti-atom-kette.de
Dort kann man sich auch als Unterstützer eintragen.
2010
Atomkraftwerke abschalten!
Die KettenReaktion Bayern ruft auf zur Aktions- und Menschenkette mit Abschlussfest am Samstag, den
9. Oktober ab 13.00 Uhr in München
Für Atomausstieg! Für Klimaschutz! Für die Energiewende!
Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu. Die Mehrheit der Bevölkerung und der Bundesländer sind gegen die Verlängerung
des risikoreichen Atombetriebs. Die rückwärtsgewandten Regierungen in Bayern und im Bund halten kurzsichtig und rein profitorientiert
an der Dinosauriertechnologie fest. In diesem Herbst will die schwarz-gelbe Koalition die Laufzeitverlängerung durchboxen.
Die KettenReaktion Bayern hält dagegen! Wir haben jetzt die Chance, die Atomkraft endgültig aufs Abstellgleis zu setzen.
München ist die Hauptstadt der Atomlobby. Hier sitzen die Zentralen von E.ON-Energie, Siemens und der CSU, hier wollen wir
ein klares Zeichen setzen:
Schluss mit Unfallrisiko, Atommüllproduktion
und Blockade der erneuerbaren Energien.
Für Atomausstieg! Für Klimaschutz! Für die Energiewende!
Wir lassen uns nichts vormachen:
Die Alternativen sind längst da, man muss sie nur einsetzen. Seit Jahren produzieren wir mehr Strom, als wir verbrauchen.
Wir können sofort auf die älteren Atomreaktoren verzichten und in wenigen Jahren den Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien
vollziehen. Die Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.
Ablauf
Um 13 Uhr startet an den drei Sammelpunkten Königsplatz, Prinzregentenplatz und Staatskanzlei das Begleitprogramm.
Kabarettisten und Bands werden für die Einstimmung der Demonstranten sorgen. Ab etwa 14 Uhr beginnt die Verteilung auf die
Strecke, gegen 15 Uhr wird die Menschenkette für etwa 10 bis 15 Minuten geschlossen. Nach Auflösung der Kette begeben sich die
Kettenglieder zum Wittelsbacherplatz, dort beginnt um 16 Uhr die Abschlußkundgebung mit zahlreichen bekannten Bands.
Aktuelle Infos finden
Sie auf www.anti-atom-bayern.de
Ökumenischer Kirchentag in München
13.-15. Mai 2010
Die Mütter nehmen am Ökumenischen Kirchentag teil, der in diesem Jahr in der Neuen Messe München stattfindet. Gemeinsam mit WECF (Women in Europe for a Common Future) und projekt21plus teilen wir uns einen Stand.
KETTENreAKTION
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Samstag, 24. April: 120 km lange Menschenkette zwischen AKW Brunsbüttel und AKW Krümmel
Rückblick auf die KettenreAktion vom 24. April 2010
Mit neuem Schwung in den Atomkraft-Widerstand
Wir waren viele, sehr viele. Ein wunderbares Gefühl! So hatte sich die Mühe der langen Reise vom bayerischen Bergland in die norddeutsche Niederung doch gelohnt. Bis zum letzten Tag war nicht sicher, ob die Fahrt mit dem Bayern-Express nicht eher chaotisch vonstatten gehen würde. Ob überhaupt alle mitfahren würden, denn erst in letzter Minute hatte die Bahn AG den Münchner Ostbahnhof als Abfahrtsort festgesetzt. Doch schließlich trafen sich alle in Elmshorn, die Bayern und die Berliner und machten aus der Kleinstadt ein fröhlich-buntes Zentrum des AKW-Widerstandes. Zigtausende von roten Sonnen auf gelbem Grund leuchteten mit der himmlischen Energiequelle um die Wette.
Auf dem Buttermarkt saßen, standen, hockten, tanzten sie zu Tausenden vor der Bühne. Verglichen mit den hart umkämpften Demos in Wackersdorf 1988 war das hier ein lustiges Happening. Vorsicht! Die Inhalte, um die es geht, sind ebenso brandheiß und das ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von 2010 durchaus bewusst. Wieder sind es Eltern, die mit marschieren, weil sie sich auf den gesetzlichen Atomausstieg verlassen haben. Jetzt sehen sie sich und ihre Kinder bedroht von Laufzeitverlängerungen mit offenem Ende. Soll nur noch gelten, was die milliardenschweren Kernkraftwerks-Betreiber vorschreiben?
Der AKW-Widerstand ist nach 30 Jahren wieder voll da, jünger, interaktiver aber genauso engagiert wie bei den alten Hasen. Nein, es ist nicht egal, ob die Erneuerbaren Energien platt gemacht werden. So, wie die schwarz-gelbe Koalition das plant. Denn wir brauchen Erneuerbare, sinnvoll vernetzt, kleinräumig und nicht nur als gigantisch teure Anlagen offshore und in der Wüste. Genau das wissen die vier Stromriesen (deren Namen wir hier nicht wieder nennen wollen) und sie fürchten die Unabhängigkeit der Klein-und Kleinstproduzenten wie der Teufel das Weihwasser.
Auf all diese Probleme gehen auch die prominenten Redner ein - in Elmshorn ist das Sigmar Gabriel, Parteichef der SPD. Er bekommt Beifall, aber ebenso Kritik, zum Beispiel vom Attac-Sprecher Alexis Passadakis. Warum so viele der ehemaligen Frontkämpfer aus den Reihen der Grünen und Roten jetzt für die fossilen Energien arbeiten, will er wissen und nennt Joschka Fischer und Gerhard Schröder. Gabriel, der Ex-Umweltminister, kommt aus dem niedersächsischen Wahlkreis, in dem die Skandale um das Endlager Asse die Bevölkerung aufwühlt. Das macht ihn wohl weniger anfällig für einträgliche Seitenwechsel.
Das Fazit der zahlreich vertretenen Mütter gegen Atomkraft e.V.: Die Widerstandsbewegung, die am 24. April 2010 zusammengetrommelt wurde, darf nicht im Sande verlaufen. Das Datum des 24. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist zu nah. Was wäre, wenn die isländische Wolke aus Vulkanasche wieder eine radioaktive wäre? Beladen mit lebensbedrohlichen Radionukliden, die große Teile Mitteleuropas unbewohnbar machen? An so einem strahlend schönen Wochenende wollen wir uns das lieber nicht ausmalen.
©Cornelia Stadler
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2009
Gross-Demo gegen Atomkraft in Berlin am 5. September 2009
Wir bedanken uns bei allen, die mit uns nach Berlin gefahren sind und gegen die Laufzeitverlängerung
von Atomkraftwerken demonstriert haben. Ihr wart großartig!
Über 50.000 Teilnehmer beweisen, dass der Wider-
stand gegen die gefährliche Form der Energie-
gewinnung nach wie vor ungebrochen ist.
Wir Mütter sehen die Veranstaltung in Berlin als Auftakt einer bundesweiten Kampagne gegen eine
veraltete Technologie, die weder das Klima rettet noch billig ist, sondern den Ausbau von
alternativen Energien verhindert.
Daher rufen wir zum Ökostromwechsel auf. Näheres finden Sie unter
Atomausstieg selbermachen.
Hier können Sie die Preise vergleichen.
Hier gelangen Sie zu einem Artikel der Landkreis Wochenend Zeitung, die über die Teilnahme der Mütter gegen Atomkraft e.V. an der Anti-AKW-Demo in Berlin schreibt.
Aktionen zum Tschernobyljahrestag 2009
Mahnbild in Bad Aibling
Zum 23. Mal jährte sich der Atomunfall von Tschernobyl am 26. April. Aus diesem Grund trafen
sich die Frauen des Vereins Mütter gegen Atomkraft e.V. Gruppe Mangfalltal in Bad Aibling. Sie legten ein Atomzeichen aus Blüten als Mahnmal und, um zum Wechsel weg vom Atomstrom hin zu grünem Strom aufzurufen.
Ein Schwerpunkt des Vereins ist die Hilfsaktion "Kinder von Tschernobyl". Wie schon in vielen vergangenen Jahren fanden erfolgreich Sammelaktionen von Lebensmittelpäckchen zu Weihnachten statt. Es wurden 392 Päckchen in die Ukraine an die Kinderkrebsklinik Kiew, Waisenhäuser und Familien mit behinderten Kindern verteilt. Hier bedankt sich der Verein ganz herzlich nochmals bei den Sammelstellen, den Kindergärten in Feldkirchen und Götting, den Grundschulen Götting und Vagen, der Familie Pauls in Au und bei der Fa. Roadrunner in Heufeld, die den Transport nach München zur Verfügung stellte.
Besonders dankenswert ist noch die Arbeit, die Frau Salminger-Tosa in die Anfertigung von zahlreichen Kinderpullis, Mützchen und passenden Schals gesteckt hat.
Zur finanziellen Unterstützung der Kinderkrebsklinik in Kiew wurde der Verkaufserlös von in der Ukraine hergestellten Weihnachtskugeln und Ostereiern komplett überwiesen. Hier bedankt sich der Verein besonders beim Team der Bücherei Feldkirchen, der beiden Eine-Welt-Läden Feldkirchen und Bruckmühl und beim Bioladen Ährensache in Bad Aibling, wo die Kugeln und Eier angeboten wurden.
Mahnwache vor der Lorenzkirche in Nürnberg
Die Nürnberger Mütter standen am Samstag mit ihrer Mahnwache und dem Infostand
zusammen mit der Greenpeacegruppe vor der Lorenzkirche.
"Wir haben Unterschriften gesammelt, ASM-Flyer, unser Lügenblatt und andere Infos an die Frau/Mann gebracht und uns den Mund fusselig geredet", berichtet Barbara Geier-Häckh von der Aktion.
2008
Stand auf der Münchner Freiwilligen Messe am Sonntag, 20. Januar 2008
Gina Gillig und Doris Stadler vom Vorstand, sowie Cornelia Stadler und Sieghild Kerschbaumer (Büro) beteiligten
sich mit einem Stand an der Freiwilligen Messe. Den ganzen Tag kamen viele am Stand vorbei und ließen sich über einen
Stromwechsel beraten. Die Messe gilt in erster Linie dazu den interessierten Besuchern den Verein und seine Ziele
näherzubringen.
2007
Weihnachtskugelnverkauf im Rahmen der Sammlung "Kinder von Tschernobyl"
Ortsgruppe Pfaffenhofen im Dezember 2007
Am Sonntag 9. Dezember 2007 haben Mütter der Ortsgruppe Pfaffenhofen am Adventsmarkt Weihnachtskugeln verkauft. Ukrainische Frauen
haben diese in Handarbeit angemalt. Der Erlös von 810 Euro kommt den Kindern in Tschernobyl zugute.
Hier gehts zum Artikel des Pfaffenhofener Kuriers
Noch ein zweiter Bericht über den Verkauf der Weihnachtskugeln
50 Jahre Atomreaktor in Garching
Bürgerveranstaltung am 23. Oktober 2007 in Garching
Protestveranstaltung am 31. Oktober 2007 vor dem Atomreaktor FRM II in Garching

Unsere Protestaktion
zum 50. Jahrestag des Atomreaktors in Garching war ein voller Erfolg
Ein Beitrag von Ulrich Kreutzer in der Süddeutschen Zeitung am 2.November 2007
Rückblick 2006
Zum 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl
Zeitzeugen berichten
»Wir waren da, als unser Land uns brauchte«
Als Liquidatorin in Tschernobyl
Ein Interview mit Natalia Manzurova von Ulrike Röhr
»Ich fühle mich oft minderwertig«
Die Strahlenbiologin Natalia Manzurova musste nach der Katastrophe aufräumen – der Staat hat es ihr nicht einmal gedankt
Von Frank Nienhuysen (Süddeutsche Zeitung)
Mit freundlicher Genehmigung von
Süddeutsche Zeitung Content
Galerien
Pressekonferenz am 18.4.2006 in München
Benefiz-Konzert am 23.4.2006
Mahnwache am 26.4.2006
Demo am 29.4.2006
Aktionen in Nürnberg und München
Hilfe für die Kinderonkologie in Kiew
Dokumentation der Veranstaltungen
»Sie sollen nicht vergessen sein«
Abschlussbericht zu den Veranstaltungen in München
Von Ulrike Röhr
Alle Veranstaltungen im Überblick
PDF-Dokument, ca. 130 KB
Pressemitteilung vom 3. April 2006
Bürgerinitiativen fordern: Energiewende jetzt
PDF-Dokument, ca. 130 KB
Pressefotos
Lektüre
Informationen zum Buch »Frauen aktiv gegen Atomenergie« von Ulrike Röhr
Ausgabe 3 / 2006 der Zeitschrift »Mütter Courage« zum kostenlosen Download (PDF-Datei, ca. 14 Megabyte !) |
Positionen und Stellungnahmen
»Die Wolke«
Kein Horrorszenario, sondern mögliche Realität!
Ein Kommentar von Christine Hopf
Zusammenhänge zwischen militärischer und ziviler Nutzung der Atomenergie
Ein Beitrag von Gerta Stählin und Gertrud Scherer
Der bayerische Sündenfall
Ein Versuch, Atomkraft wieder hoffähig zu machen
Redebeitrag von Gina Gillig
Mythen der Atomkraft
Von Christina Hacker
»Wir geben nicht auf!«
Die Mütter gegen Atomkraft planen weitere Schritte
Eine Rede von Christine Hopf
»Wer vergisst, ist verurteilt, dasselbe noch einmal zu erleben«
Die Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl verpflichtet zum Einsatz für eine verantwortbare Energieversorgung.
Eine Rede von Gina Gillig
»Wütend war ich über die Verharmlosung von offizieller Seite«
Karin Wurzenbacher, Gründungsmitglied der Initiative 'Mütter gegen Atomkraft', erinnert sich an die ersten Tage des Tschernobyl-Unglücks
Von Claudia Wessel (Süddeutsche Zeitung)
Mit freundlicher Genehmigung von
Süddeutsche Zeitung Content |
Rückblick 2001-2005 in Bildern
| © Mütter gegen Atomkraft e.V. |
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