home     die mütter     aktionen     atompolitik     frm II     energie     kinder von tschernobyl     termine     rags    
links     überblick     presse    

Unsere Aktionen im Überblick

2010

Ökumenischer Kirchentag in München

13.-15. Mai 2010

Die Mütter nehmen am Ökumenischen Kirchentag teil, der in diesem Jahr in der Neuen Messe München stattfindet. Gemeinsam mit WECF (Women in Europe for a Common Future) und projekt21plus teilen wir uns einen Stand.

KETTENreAKTION

Anti-Atom-Kette
Samstag, 24. April: 120 km lange Menschenkette zwischen AKW Brunsbüttel und AKW Krümmel

Rückblick auf die KettenreAktion vom 24. April 2010

Mit neuem Schwung in den Atomkraft-Widerstand

Wir waren viele, sehr viele. Ein wunderbares Gefühl! So hatte sich die Mühe der langen Reise vom bayerischen Bergland in die norddeutsche Niederung doch gelohnt. Bis zum letzten Tag war nicht sicher, ob die Fahrt mit dem Bayern-Express nicht eher chaotisch vonstatten gehen würde. Ob überhaupt alle mitfahren würden, denn erst in letzter Minute hatte die Bahn AG den Münchner Ostbahnhof als Abfahrtsort festgesetzt. Doch schließlich trafen sich alle in Elmshorn, die Bayern und die Berliner und machten aus der Kleinstadt ein fröhlich-buntes Zentrum des AKW-Widerstandes. Zigtausende von roten Sonnen auf gelbem Grund leuchteten mit der himmlischen Energiequelle um die Wette.

Auf dem Buttermarkt saßen, standen, hockten, tanzten sie zu Tausenden vor der Bühne. Verglichen mit den hart umkämpften Demos in Wackersdorf 1988 war das hier ein lustiges Happening. Vorsicht! Die Inhalte, um die es geht, sind ebenso brandheiß und das ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von 2010 durchaus bewusst. Wieder sind es Eltern, die mit marschieren, weil sie sich auf den gesetzlichen Atomausstieg verlassen haben. Jetzt sehen sie sich und ihre Kinder bedroht von Laufzeitverlängerungen mit offenem Ende. Soll nur noch gelten, was die milliardenschweren Kernkraftwerks-Betreiber vorschreiben?

Der AKW-Widerstand ist nach 30 Jahren wieder voll da, jünger, interaktiver aber genauso engagiert wie bei den alten Hasen. Nein, es ist nicht egal, ob die Erneuerbaren Energien platt gemacht werden. So, wie die schwarz-gelbe Koalition das plant. Denn wir brauchen Erneuerbare, sinnvoll vernetzt, kleinräumig und nicht nur als gigantisch teure Anlagen offshore und in der Wüste. Genau das wissen die vier Stromriesen (deren Namen wir hier nicht wieder nennen wollen) und sie fürchten die Unabhängigkeit der Klein-und Kleinstproduzenten wie der Teufel das Weihwasser.

Auf all diese Probleme gehen auch die prominenten Redner ein - in Elmshorn ist das Sigmar Gabriel, Parteichef der SPD. Er bekommt Beifall, aber ebenso Kritik, zum Beispiel vom Attac-Sprecher Alexis Passadakis. Warum so viele der ehemaligen Frontkämpfer aus den Reihen der Grünen und Roten jetzt für die fossilen Energien arbeiten, will er wissen und nennt Joschka Fischer und Gerhard Schröder. Gabriel, der Ex-Umweltminister, kommt aus dem niedersächsischen Wahlkreis, in dem die Skandale um das Endlager Asse die Bevölkerung aufwühlt. Das macht ihn wohl weniger anfällig für einträgliche Seitenwechsel.

Das Fazit der zahlreich vertretenen Mütter gegen Atomkraft e.V.: Die Widerstandsbewegung, die am 24. April 2010 zusammengetrommelt wurde, darf nicht im Sande verlaufen. Das Datum des 24. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist zu nah. Was wäre, wenn die isländische Wolke aus Vulkanasche wieder eine radioaktive wäre? Beladen mit lebensbedrohlichen Radionukliden, die große Teile Mitteleuropas unbewohnbar machen? An so einem strahlend schönen Wochenende wollen wir uns das lieber nicht ausmalen.
©Cornelia Stadler


2009

Gross-Demo gegen Atomkraft in Berlin am 5. September 2009

Wir bedanken uns bei allen, die mit uns nach Berlin gefahren sind und gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken demonstriert haben. Ihr wart großartig!

Demo Berlin 2009

Über 50.000 Teilnehmer beweisen, dass der Wider-
stand gegen die gefährliche Form der Energie-
gewinnung nach wie vor ungebrochen ist.

Wir Mütter sehen die Veranstaltung in Berlin als Auftakt einer bundesweiten Kampagne gegen eine veraltete Technologie, die weder das Klima rettet noch billig ist, sondern den Ausbau von alternativen Energien verhindert.

Daher rufen wir zum Ökostromwechsel auf. Näheres finden Sie unter Atomausstieg selbermachen. Hier können Sie die Preise vergleichen.



Demo Berlin

Hier gelangen Sie zu einem Artikel der Landkreis Wochenend Zeitung, die über die Teilnahme der Mütter gegen Atomkraft e.V. an der Anti-AKW-Demo in Berlin schreibt.












Aktionen zum Tschernobyljahrestag 2009

Mahnbild in Bad Aibling

Zum 23. Mal jährte sich der Atomunfall von Tschernobyl am 26. April. Aus diesem Grund trafen sich die Frauen des Vereins Mütter gegen Atomkraft e.V. Gruppe Mangfalltal in Bad Aibling. Sie legten ein Atomzeichen aus Blüten als Mahnmal und, um zum Wechsel weg vom Atomstrom hin zu grünem Strom aufzurufen.

Mahnwache Bad Aibling 2009

Ein Schwerpunkt des Vereins ist die Hilfsaktion "Kinder von Tschernobyl". Wie schon in vielen vergangenen Jahren fanden erfolgreich Sammelaktionen von Lebensmittelpäckchen zu Weihnachten statt. Es wurden 392 Päckchen in die Ukraine an die Kinderkrebsklinik Kiew, Waisenhäuser und Familien mit behinderten Kindern verteilt. Hier bedankt sich der Verein ganz herzlich nochmals bei den Sammelstellen, den Kindergärten in Feldkirchen und Götting, den Grundschulen Götting und Vagen, der Familie Pauls in Au und bei der Fa. Roadrunner in Heufeld, die den Transport nach München zur Verfügung stellte.

Besonders dankenswert ist noch die Arbeit, die Frau Salminger-Tosa in die Anfertigung von zahlreichen Kinderpullis, Mützchen und passenden Schals gesteckt hat. Zur finanziellen Unterstützung der Kinderkrebsklinik in Kiew wurde der Verkaufserlös von in der Ukraine hergestellten Weihnachtskugeln und Ostereiern komplett überwiesen. Hier bedankt sich der Verein besonders beim Team der Bücherei Feldkirchen, der beiden Eine-Welt-Läden Feldkirchen und Bruckmühl und beim Bioladen Ährensache in Bad Aibling, wo die Kugeln und Eier angeboten wurden.

Mahnwache vor der Lorenzkirche in Nürnberg

Die Nürnberger Mütter standen am Samstag mit ihrer Mahnwache und dem Infostand Die Mütter vor der Lorenzkirche zusammen mit der Greenpeacegruppe vor der Lorenzkirche. "Wir haben Unterschriften gesammelt, ASM-Flyer, unser Lügenblatt und andere Infos an die Frau/Mann gebracht und uns den Mund fusselig geredet", berichtet Barbara Geier-Häckh von der Aktion.









2008

Stand auf der Münchner Freiwilligen Messe am Sonntag, 20. Januar 2008

Gina Gillig und Doris Stadler vom Vorstand, sowie Cornelia Stadler und Sieghild Kerschbaumer (Büro) beteiligten sich mit einem Stand an der Freiwilligen Messe. Den ganzen Tag kamen viele am Stand vorbei und ließen sich über einen Stromwechsel beraten. Die Messe gilt in erster Linie dazu den interessierten Besuchern den Verein und seine Ziele näherzubringen.

2007

Weihnachtskugelnverkauf im Rahmen der Sammlung "Kinder von Tschernobyl"

Ortsgruppe Pfaffenhofen im Dezember 2007

Am Sonntag 9. Dezember 2007 haben Mütter der Ortsgruppe Pfaffenhofen am Adventsmarkt Weihnachtskugeln verkauft. Ukrainische Frauen haben diese in Handarbeit angemalt. Der Erlös von 810 Euro kommt den Kindern in Tschernobyl zugute. Hier gehts zum Artikel des Pfaffenhofener Kuriers
Noch ein zweiter Bericht über den Verkauf der Weihnachtskugeln

50 Jahre Atomreaktor in Garching

Bürgerveranstaltung am 23. Oktober 2007 in Garching

Protestveranstaltung am 31. Oktober 2007 vor dem Atomreaktor FRM II in Garching


Unsere Protestaktion zum 50. Jahrestag des Atomreaktors in Garching war ein voller Erfolg

Ein Beitrag von Ulrich Kreutzer in der Süddeutschen Zeitung am 2.November 2007

Rückblick 2006

Zum 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl

Zeitzeugen berichten

»Wir waren da, als unser Land uns brauchte«
Als Liquidatorin in Tschernobyl

Ein Interview mit Natalia Manzurova von Ulrike Röhr

»Ich fühle mich oft minderwertig«
Die Strahlenbiologin Natalia Manzurova musste nach der Katastrophe aufräumen – der Staat hat es ihr nicht einmal gedankt

Von Frank Nienhuysen (Süddeutsche Zeitung)
Mit freundlicher Genehmigung von
Süddeutsche Zeitung Content

Galerien

Pressekonferenz am 18.4.2006 in München
Benefiz-Konzert am 23.4.2006
Mahnwache am 26.4.2006
Demo am 29.4.2006
Aktionen in Nürnberg und München
Hilfe für die Kinderonkologie in Kiew

Dokumentation der Veranstaltungen

»Sie sollen nicht vergessen sein«
Abschlussbericht zu den Veranstaltungen in München

Von Ulrike Röhr

Alle Veranstaltungen im Überblick
PDF-Dokument, ca. 130 KB

Pressemitteilung vom 3. April 2006
Bürgerinitiativen fordern: Energiewende jetzt

PDF-Dokument, ca. 130 KB

Pressefotos

Lektüre

Informationen zum Buch »Frauen aktiv gegen Atomenergie« von Ulrike Röhr

Ausgabe 3 / 2006 der Zeitschrift »Mütter Courage« zum kostenlosen Download (PDF-Datei, ca. 14 Megabyte !)

Positionen und Stellungnahmen

»Die Wolke«
Kein Horrorszenario, sondern mögliche Realität!

Ein Kommentar von Christine Hopf

Zusammenhänge zwischen militärischer und ziviler Nutzung der Atomenergie
Ein Beitrag von Gerta Stählin und Gertrud Scherer

Der bayerische Sündenfall
Ein Versuch, Atomkraft wieder hoffähig zu machen

Redebeitrag von Gina Gillig

Mythen der Atomkraft
Von Christina Hacker

»Wir geben nicht auf!«
Die Mütter gegen Atomkraft planen weitere Schritte

Eine Rede von Christine Hopf

»Wer vergisst, ist verurteilt, dasselbe noch einmal zu erleben«
Die Erinnerung an die Katastrophe von Tschernobyl verpflichtet zum Einsatz für eine verantwortbare Energieversorgung.

Eine Rede von Gina Gillig

»Wütend war ich über die Verharmlosung von offizieller Seite«
Karin Wurzenbacher, Gründungsmitglied der Initiative 'Mütter gegen Atomkraft', erinnert sich an die ersten Tage des Tschernobyl-Unglücks

Von Claudia Wessel (Süddeutsche Zeitung)
Mit freundlicher Genehmigung von
Süddeutsche Zeitung Content

Rückblick 2001-2005 in Bildern



© Mütter gegen Atomkraft e.V.